FAQ

Muss ich Angst um mein Auto haben?
Angst ist eine schlechte Beraterin. Dennoch empfehlen wir, Ihren Zweit-Bentley oder den SUV lieber im Hinterhof zu parken damit Kinderwägen und unser Enteignungs-LKW besser durch die engen Straßen kommen. Bedenken Sie: Unser Ziel ist es nicht, Autos anzuzünden, sondern sie dem Gemeinwohl zu Verfügung zu stellen.

Ich bin Anwohner:in und möchte in den Dialog gehen. Was kann ich tun?
Öffnen Sie die Gartentore, stellen Sie Bierbänke auf, machen Sie Ihren Garten zur Begegnunszone. Tauschen Sie Perspektiven aus. Wenn Sie möchten können Sie – wie ein Anwohner im letzten Jahr – auch Ihren Weinkeller öffnen und mit den Streetworker:innen auf ein besseres Leben für alle anstoßen.

Ich finde die Ideen des Quartiersmanagements Grunewald gut. Was kann ich konkret tun?
Damit ist schon viel erreicht. Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung. Schauen Sie in Ihre Unterlagen. Wo investieren Sie? Vermehrt sich Ihr Geld „von alleine“ und wenn ja – wie? Wir erinnern daran: Nicht Geld arbeitet – Menschen arbeiten. Wo Ihr Geld mehr wird, wird jemand anderes dafür ausgebeutet. Diskutieren Sie im Umfeld die Fragen: Wer erbt meine Immobilien? Liegt mein Geld bei Banken, die mit Nahrungsmittelspekulationen, Waffenhandel oder Immobiliengeschäften Geld verdienen?
Handeln Sie: Geben Sie eine Immobilie für soziales Wohnen frei, informieren Sie sich über das Mietshäuser-Syndikat, unterstützen Sie Projekte mit emanzipatorischen Ansätzen (nicht Charity). Wenn Sie sich unsicher sind, können Sie uns gerne von der neuen Treuhand dazu beraten lassen. Diese hat ein 4-Schrittiges Programm zur wohltuenden Selbstenteignung, zum „capitaldetox“ für erarbeitet:
„breathe in: possess, possess, posses…..breathe out: let gooooooo“

Geht es um Neid?
Nein, um Gerechtigkeit.

Wir sind am .5.. wieder in unserem Haus auf Sylt. Kann die Fahrrad-Tour nicht an einem anderen Tag stattfinden?
Praktisch ja, Theoretisch nein.

Gibt es einen Dresscode?
Ob Kapuzenpulli, Radlerhose oder Lacoste-Shirt: Sie sind willkommen, wie Sie sind! Allerdings wird es vor allem am Bahnhof zu verstärkten Einlasskontrollen – auch mit Kontrolle von Rollkoffern oder Rucksäcken – durch unser uniformiertes Schutzpersonal kommen. Und wie in der Gesellschaft gilt auch hier: Für Anzugträger:innen gibt es mehr Schlupflöcher.