FAQ

Wer darf beim myGruni-BikeHike mitfahren?
Alle! Es ist eine Aktivierungsmaßnahme für Bewohner:innen aller Kieze. Die ganze Stadt ist in Bewegung und fährt extra in den Grunewald vor Ihre Haustür, um Sie zu einer Rad-Tour abzuholen. Am 1. Mai gilt: Reifen aufpumpen, den Porsche stehen lassen und auf Augenhöhe mit uns auf alten Wegen (Autobahn) die Möglichkeit neuer Wege ER-FAHREN.

Muss ich Angst um mein Auto haben?
Angst ist eine schlechte Beraterin. Dennoch empfehlen wir, Ihren Zweit-Bentley oder den SUV lieber im Hinterhof zu parken. Bedenken Sie: Unser Ziel ist es nicht, Autos anzuzünden, sondern sie dem Gemeinwohl zu Verfügung zu stellen.

Ich bin Anwohner:in und möchte in den Dialog gehen. Was kann ich tun?
Fahren Sie mit uns mit! Die Fahrt auf der Autobahn ist die ideale Möglichkeit, mit autonomen Sozialarbeiter:innen ins Gespräch zu kommen. Wir fahren so langsam, dass eine Unterhaltung möglich ist. Der Abstand wird gewahrt, es werden Masken getragen. Außerdem freuen wir uns, wenn Sie uns Gelegenheit bieten, evtl. in Ihrem Gartenhaus kurz aufs Klo zu gehen. Auch ein Dixie im Vorgarten ist eine tolle Idee.

Wir sind am 1.5. wieder in unserem Haus auf Sylt. Kann die Fahrrad-Tour nicht an einem anderen Tag stattfinden?
Praktisch ja, Theoretisch nein.

Ich kann nicht Fahrradfahren – wie kann ich trotzdem Teil werden?
Nehmen Sie sich ein Beispiel an der Tour de France und feuern Sie uns vom Gehweg aus an, verteilen Sie (coronakonform) Kuchen und Getränke. Oder mieten Sie sich eine Rikscha. Außerdem können Sie auch von zu Hause aus den Radiostream zuhören.

Warum ist die Strecke so lang?
Die Strecke ist so lang, weil sich durch die unsolidarischen und ineffektiven Corona-Maßnahmen und den lange Lockdown-Winter so viel Wut angestaut hat. Die bringen wir in die Beine und auf die Straße – Umverteilung ist Beinarbeit!

Geht es um Neid?
Nein, um Gerechtigkeit.

Ich finde die Ideen des Quartiersmanagements Grunewald gut. Was kann ich konkret tun?
Damit ist schon viel erreicht. Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung. Schauen Sie in Ihre Unterlagen. Wo investieren Sie? Vermehrt sich Ihr Geld „von alleine“ und wenn ja – wie? Wir erinnern daran: Nicht Geld arbeitet – Menschen arbeiten. Wo Ihr Geld mehr wird, wird jemand anderes dafür ausgebeutet. Diskutieren Sie im Umfeld die Fragen: Wer erbt meine Immobilien? Liegt mein Geld bei Banken, die mit Nahrungsmittelspekulationen, Waffenhandel oder Immobiliengeschäften Geld verdienen?
Handeln Sie: Geben Sie eine Immobilie für soziales Wohnen frei, informieren Sie sich über das Mietshäuser-Syndikat, unterstützen Sie Projekte mit emanzipatorischen Ansätzen (nicht Charity). Wenn Sie sich unsicher sind, können Sie sich gerne von der neuen Treuhand dazu beraten lassen. Diese hat ein 4-Schrittiges Programm zur wohltuenden Selbstenteignung, zum „capital detox“ für Sie erarbeitet: „breathe in: possess, possess, posses….. breathe out: let gooooooo“

Gibt es einen Dresscode?
Ob Kapuzenpulli, Radlerhose oder Lacoste-Shirt: Sie sind willkommen, wie Sie sind! Allerdings wird es vor allem am Bahnhof zu verstärkten Einlasskontrollen – auch mit Kontrolle von Rollkoffern oder Rucksäcken – durch unser uniformiertes Schutzpersonal kommen. Und wie in der Gesellschaft gilt auch hier: Für Anzugträger:innen gibt es mehr Schlupflöcher.