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Wir sammeln SPENDEN für die Demo & andere Aktionen. Alle Infos zum kleinen herzlichen Akt der Umverteilung hier: Umverteilung Unterstützen

Im Villenviertel und auf der Autobahn: 15.000 Menschen für Umverteilung!

Mindestens 15000 autonome Sozialarbeiter:innen besuchten am 1.5.21 die abgehängten Wohlhabenden im Problemkiez Grunewald. Die vier Kilometer lange Fahrrad-Demonstration schlängelte sich auf der 40 Kilometer langen Route durch die Stadt – ganz Berlin war in Bewegung, um die Eigentumsfrage zu stellen. Die Fahhrad-Sternfahrt hat gezeigt, dass demonstrieren auch in der Pandemie funktioniert: Die Botschaft wurde geteilt, das Virus nicht.


Angeschlossen hatten sich rund 50 Initiativen und Gruppen aus den verschiedensten Bereichen, besonders sichtbar: Pflegenotstand, Mietenwahnsinn, Klimakrise. Die breite Beteiligung weit über das Linke Spektrums hinaus, hat gezeigt, dass der Wunsch nach struktureller Veränderung sehr groß ist. 


Die Wut über die ungerechte Vermögensverteilung in Deutschland, über den Unwillen des oberen Prozents sich seiner sozialen Verantwortung zu stellen und sich an den Kosten der Krise zu beteiligen (statt sich an ihr zu bereichern), und nicht zuletzt über die Politiker:innen, die sich nicht trauen diese Themen in Angriff zu nehmen, ist groß. Der myGruniBikeHike hat diese Wut umgewandelt in ein Zeichen des Aufbruchs, die Stimmung war entschlossen und bereit zur Umverteilung.


Umverteilung war das Wort der Stunde, das bei der Zwischenkundgebung am großen Stern vom Lautsprecherwagen schallte, auf dem Ku’damm gerufen wurde und auf vielen der sehr kreativen Schildern zu lesen war. Die Richtung der Umverteilung muss stimmen: Umverteilung des Eigentums von oben nach unten!


Noch eine Sache sollte umverteilt werden: die Polizei. Während die Einsatzkräfte in Bezirken wie Neukölln oder Moabit nach eigener Aussage zu wenige waren, um die Aufzugstrecke vor dem Verkehr zu schützen, ähnelte der Grunewald regelrecht einer Polizei-Hochburg. In Neukölln kam es immer wieder dazu, dass ungeduldige Autofahrer:innen in den Aufzug fuhren und die Protestierenden erheblich gefährdeten. Im Grunewald war jeden noch so kleine Straße mit vier Mannschaftswägen und Hamburger Gittern gesichert. Der Schutz eines Grunewalder Klingelschilds ist für die Polizei wichtiger als der Schutz des Lebens von Bürger:innen, die ihre legitimen Forderungen auf die Straße tragen.


Mit Berufung auf Infektionsschutz wurde die Zwischenkundgebung am Hagenplatz von der Polizei untersagt. Ein vorgeschobenes Scheinargument, denn die Teilnehmer:innen trugen durchgängig Maske und hielten Abstand. Der Infektionsschutz galt sonderbarerweise nur im Villenviertel. Gerade da, wo sich Grunewalder:innen schon – mit Abstand und Maske –  versammelt hatten, um den Beratungstermin zur Selbst-Enteignung wahrzunehmen. 


Pünktlich um 17:30 erreichte die Demonstration Neukölln, so dass sich ein Teil der Fahrraddemo geschmeidig als AllesAllen-Block der Revolutionären 1. Mai-Demonstration anschließen konnte.


Es war eine unglaublich kraftvolle und dynamische, stadtweite Bewegung und hat eins klar gemacht: Wir kommen wieder!

1. Mai 2021 – Heraus zum Tag der
sozialen Arbeit -den Problemkiez abholen!

Es wird Zeit: Die Vermögenden dieser Stadt müssen in Bewegung kommen!

Geübt durch Jahrhunderte des Social Distancing: Die Reichen ziehen sich zurück hinter blickdichten Hecken und ins Zwielicht des Bankgeheimnisses. Ghettoisierung und die Bildung gefährlichen Parallelgesellschaften ist die Folge. Einer der Berliner Hotspots dieser gefährlichen Desintegration ist der Grunewald. 

Seit Beginn der Krise wird hier hinter den Toranlagen heftig gehamstert, und auch der letzte Bezug zum Rest der städtischen Gesellschaft ist inzwischen passé. Herzen und Tore bleiben verschlossen für die Sorgen der Pflegenden, Kulturschaffenden, Arbeiter:innen, prekär Wohnenden.

Die Folge: während in den Villenvierteln dieser Welt die Dividenden reinrasseln und die Champagnerkorken knallen fehlt überall sonst das Geld – und der Struggle ist fucking real. So kann ein gemeinschaftlicher Gesellschaftsvertrag nicht funktionieren.

Es wird Zeit, dass die Grunewalder:innen die Umverteilung ihres Vermögens auf die Kette kriegen.
Geld her für Pflege, Bildung, Klimaschutz & soziale Gerechtigkeit!
Geld her für die gemeinschaftliche Bewältigung dieser Krise! 
Geld her für ein schönes Leben für alle!

Klingeling, Hausbesuch beim Kapital!

Deshalb lädt das QM Grunewald dieses Jahr Berlin ein den Grunewald zu besuchen, die Bewohner:innen abzuholen und gemeinsam in eine strahlende Zukunft für alle zu fahren!

Durch massenhafte Einsatz von mobilen autonomen Streetworker:innen werden wir die Parallelgesellschaft des Grunewalds aufrütteln! 

Tempo auf neuen Wegen – Solidarität er-fahrrad-bar machen! 

Holen wir die Villen-Besitzer:innen Szene ab und fahren mit ihnen neue Wege! Damit das schnell geht, nehmen wir die Autobahn! Wir machen den asphaltierten Irrweg, das Symbol für Korruption und fatale Klimapolitik, zu einem Ausweg! 

Der myGruni BikeHike, die alternativlose Aktivierungsmaßname für eingekrustete Kapitaleremiten.

Umverteilung ist Beinarbeit – Heraus zum großen MyGruni Bike Hike!

WEDDING: Leopoldplatz Auftakt 11:00, Abfahrt 12:00
LICHTENBERG: Auftakt  Vorplatz S-Bhf. Lichtenberg 10:00, Abfahrt 11:00
NEUKÖLLN: Auftakt Hermannplatz 10:30, Abfahrt 11:30
GROßER STERN: Zusammentreffen aller Finger & Zwischenkundgebung: 13:00
Hagenplatz GRUNEWALD: ca. 15:30


1st May 2021:
May Day bike hike for more deowning

It’s time for the wealthy to get moving!
Deowning has been on trend for several years now, but many people still find it difficult to talk about their wealth. They prefer to retreat behind their hedges –  and banking secrecy. Once you’ve gone astray, tax dodging and fraud aren’t far behind, with other financial crimes soon to follow. One of the hotspots of this alarming disintegration in Berlin is in Grunewald.
Since the beginning of the latest crisis, there’s been hoarding behind the gatehouses, and even the pretence of a bond to other city dwellers is passé. Hearts  and gates have been closed to the worries of carers, creatives and workers. The result: while the champagne corks are popping and the dividends pouring in in villa districts around the world, there’s no money for anything else. That’s no way for the social contract to work.


Let’s chain-drive redistribution!
But we mustn’t give up on the rich. On the contrary, it’s our task as QM Grunewald,the autonomous social work team for the district, to collect the denizens of Grunewald and show them the way to becoming part of a society that places everyone’s welfare at its core.
QM Grunewald therefore invites you once again: Berliners of all city districts unite! Pay a visit to Grunewald and alert the locals to the harmful downsides of their excessive wealth!


Ring ring, home visit at private fortunes! The QM Grunewald invites you to take a bike hike!Get your bicycle out of the cellar, pump up the tires and off we go! Join a feeder demo (from Wedding, Lichtenberg or Neukölln) and ride in the spring sunshine to meet at Siegessäule/Großer Stern at 1 pm. Then we’ll roll on up to Grunewald together. Bring your topics and demands.


Shake a leg for a new way – speed up solidarity!Let’s go collect the villa owners and turn them onto a new path! In order to speed things along, we’ll take the highway. We’ll turn that asphalt aberration, a symbol of corruption and catastrophic climate policy, into a way forward!


Redistribution is legwork – off to the great MyGruni bike hike!The MyGruni bike hike is the no-alternative activation measure for petrified capitalist hermits. 

WEDDING: Leopoldplatz Meeting 11:00 am, starting 12:00 pm
LICHTENBERG: Auftakt  Vorplatz S-Bhf. Lichtenberg meeting 10:00 am, starting 11:00 am
NEUKÖLLN: Hermannplatz meeting 10:30 am, starting 11:30 am
GROßER STERN: Meeting of all three action-fingers & Demonstration: 1:00 pm
Hagenplatz GRUNEWALD: ca. 3:30 pm


myGruni vs. Bundespolizei

Polizei filmt anlasslos fast alle Teilnehmenden einer Demo: Wir klagen!

Rechtswidrige polizeiliche Videoüberwachung im Grunewald? Das Quartiersmanagement kümmert sich! Nahezu alle Teilnehmenden einer sozialräumlichen Intervention wurden anlasslos von der Polizei gefilmt. Rechtswidrig? Darüber soll ein Gericht entscheiden!

Hier geht es zur Kampagnen- und Spendenseite: https://videoklage.fiff.de/

„Videoclips gegen Videoüberwachung“-Hier gehts zum großen Adventskalender

myGruni-Adventskalender – 1. Türchen:

https://media.ccc.de/v/mygruni-adventskalender-Volles-Ballett-Art-8-GG

1. Mai 2020: myGruni-Fernsehgarten

Den ganzen Film in Spielfilmlänge gibt es HIER

Quarantäne-Song der myGruni-Allstars:


GruniAID feat. myGruni Allstars: „Make Grunewald a better place“ from Flussbus on Vimeo.